Arbeitsgruppe Asylsuchende http://asylsuchende.blogsport.de Anti-Racist Non-Governmental Organization Tue, 09 Apr 2013 14:59:27 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neue Webseite! http://asylsuchende.blogsport.de/2013/04/09/neue-webseite/ http://asylsuchende.blogsport.de/2013/04/09/neue-webseite/#comments Tue, 09 Apr 2013 14:51:47 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2013/04/09/neue-webseite/ Ihr erreicht uns ab sofort auf www.ag-asylsuchende.de

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Herzliche Einladung http://asylsuchende.blogsport.de/2012/12/04/herzliche-einladung/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/12/04/herzliche-einladung/#comments Tue, 04 Dec 2012 11:39:02 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/12/04/herzliche-einladung/ Mittlerweile zum achten Mal veranstalten wir das Solikonzert für Asylsuchende, dieses Mal gemeinsam mit dem Netzwerk Asyl, Migration, Flucht aus Dresden und der AG Asylsuchende aus dem Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Als Bands diesmal mit dabei: breakdown aus Heidenau (Hardrock) und Microphone Mafia aus Köln (Hip Hop).

AZ Conni | Rudolf-Leonhard-Straße 39 | 01097 Dresden
Beginn: 21:00 Uhr | Einlass: ab 20:00 Uhr | Kosten: 5,00 € + Spende

Konz12

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Das Problem heißt Rassismus! http://asylsuchende.blogsport.de/2012/11/27/das-problem-heisst-rassismus/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/11/27/das-problem-heisst-rassismus/#comments Tue, 27 Nov 2012 17:44:53 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/11/27/das-problem-heisst-rassismus/ http://www.migazin.de/2012/11/19/verwaltungsgericht-karlsruhe-wieso-ist-emine-nicht-integriert

Wir verweisen auf einen interessanten Artikel zu einem peinlichen Urteil…

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Asyl und Religionsfreiheit sind Menschenrechte http://asylsuchende.blogsport.de/2012/10/27/asyl-und-religionsfreiheit-sind-menschenrechte/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/10/27/asyl-und-religionsfreiheit-sind-menschenrechte/#comments Sat, 27 Oct 2012 21:30:04 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/10/27/asyl-und-religionsfreiheit-sind-menschenrechte/ Stellungnahme zur rassistischen Anti-Asyl und antimuslimischen Kampagne der NPD Sachsen.

Protest in Pirna: 02. November 2012 – 9.30-12.30 – Dohnaischer Platz

NPD12

Menschenrechte sind das Fundament demokratischer Werte. Deshalb setzen sich die Unterzeichner_innen dieser Stellungnahme für menschenwürdige Bedingungen für Asylsuchende sowie die Gewährleistung der Religionsfreiheit und die Wertschätzung der Religionen ein.
Rassismus ist alltägliche Realität in Sachsen. Unterhalb von körperlicher Gewalt und (Neo)Nazi-Kampagnen erfahren People of Color (POC) und Migrant_innen z.B. auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt oder bei Disco-Einlass-Kontrollen rassistische Ausgrenzung und sind in gesellschaftlichen und politischen Institutionen unterrepräsentiert. Die Ablehnung des Grundrechts auf Asyl und der antimuslimische Rassismus sind ein Teil dieser alltäglichen Realität. Die Unterzeichnenden engagieren sich für eine demokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft und solidarisieren sich mit den Betroffenen von Rassismus.

Wir weisen die NPD-Kampagne gegen Asylsuchende sowie gegen muslimische Glaubensstätten und Vereine in Sachsen entschieden zurück.

Wieder versucht die NPD, die z.T. rassistischen Debatten zu Asyl und zum Islam anzuheizen: Seit etwa einem Jahr widmet sie sich verstärkt ihrer Anti-Asyl-Kampagne in den sächsischen Regionen – wie etwa in Schneeberg, Leipzig, Pirna, Gröditz, Chemnitz oder Dresden. Parallel dazu potenzierte die NPD die weit verbreitete Muslimfeindlichkeit, so z.B. mit ihrer Kampagne gegen den Bau von Moscheen in Sachsen.
Mit der Tour in der kommenden Woche spitzt sie ihre Strategie zu und verbindet die Ablehnung von Asyl und Islam zu einem Themenkomplex. Damit versucht sie, Resonanz in weiten Teilen der Gesellschaft zu finden. Die rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen bzw. Hoyerswerda jähren sich zum 20. bzw. 21. Mal. Gewaltbereite (Neo)Nazis dürften sich durch die NPD-Tour bestärkt fühlen, ihre Ideologie in Angriffe umzusetzen. Täglich sind People of Color Ziel von rassistischen Angriffen. Ebenso Geschäfte, Restaurants oder Imbisse, die von nicht-weißen Menschen betrieben werden; darüber hinaus Unterkünfte für Asylsuchende sowie muslimische Vereine oder Glaubensstätten.

Deshalb solidarisieren wir uns mit Betroffenen von Rassismus, Asylsuchenden und Mitgliedern von muslimischen Religionsgemeinschaften.
Wenn Sie als Mitzeichner diese Stellungnahme unterstützen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an presse@kulturbuero-sachsen.de

Quelle und mehr Infos: www.kulturbuero-sachsen.de

Initiatoren:
Kulturbüro Sachsen e.V.
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Sächsischer Migrantenbeirat

Erstunterzeichner:
Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.
Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in Sachsen
Netzwerk Asyl Migration Flucht – NAMF
Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) in Sachsen
Netzwerk Tolerantes Sachsen
RAA Sachsen e.V. – Beratung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt
Bündnis 90 / Die Grünen – Landesverband Sachsen
Eva Jähnigen, MdL, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Freya Maria Klinger, MdL, Fraktion Die Linke.
Hanka Kliese, MdL, SPD-Fraktion
Henning Homann, MdL, SPD-Fraktion
Miro Jennerjahn, MdL, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Monika Lazar, MdB, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Stephan Kühn, MdB, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
AG In- und Ausländer e.V. Chemnitz
AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge
Alternatives Kultur- und Bildungszentrum (AKuBiZ e.V.)
Augen auf e.V. Oberlausitz
Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz
Ausländerrat Dresden e.V.
Aktionsbündnis gegen Rechts im Vogtland
Bernhard Sonntag, DGB Regionsgeschäftsführer Ostsachsen
Buntes Bürgerforum für Demokratie Limbach-Oberfrohna
Bündnis 90 / Die Grünen Stadtverband Chemnitz
Bündnis 90 / Die Grünen Stadtverband Dresden
Bunter Schall als Widerhall Lausitz
Bündnis Chemnitz Nazifrei
DGB Region Südwestsachsen
DGB Region Sächsische Schweiz Osterzgebirge
Die Linke. Stadtverband Chemnitz
Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR), Leipzig
Grüne Jugend Chemnitz
Grüne Jugend Dresden
Hillersche Villa gGmbH Zittau
Jusos Chemnitz
Netzwerk für demokratische Kultur Wurzen e.V. (NDK)
Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit Chemnitz
[’solid] Chemnitz
SPD-Fraktion im Kreistag Meißen
Stephan Hennig, 1. Bevollmächtigter IG Metall Bautzen
Vivere e.V. – Leben für Vielfalt und Courage, Vogtland

Mitzeichner:
Sabine Pester, Stadträtin Chemnitz, Fraktion DIE LINKE
Veronika Glitzner, Ausländerbeauftragte des Vogtlandkreises
Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region
Kinder&JugendKulturWerkstatt Leipzig
Iris Kloppich, Vorsitzende des DGB-Bezirks Sachsen
Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010
Jens Bitzka (Kreisvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zwjazk 90/Zeleni Kreisverband Bautzen – Budysin)
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Zwjazk 90/Zeleni – Kreisverband Bautzen – Budysin
Move – Menschen ohne Vorurteile erreichen. Kontaktstelle gegen Rechts Plauen
Dr. Eva-Maria Stange, MdL, SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Saskia Dittrich
Petra Zais, Chemnitz, Stadträtin Fraktion B90/DIE GRÜNEN
Sprungbrett e.V. Riesa
Bündnis für Demokratie und Zivilcourage e.V.
Udo Röhl, Riesa
Dr. med. Kai Lautenschläger
Contra Tristeza, Bautzen
Laubegast ist bunt! Netzwerk Vitae Laubegast
Runder Tisch Migration. Landkreis Leipzig
Ellen Schaller
Martina Klaus, Chemnitz
SPD-Stadtratsfraktion Riesa
CJD Jugendmigrationsdienst Pirna
Maria Kolanko
Radio T e.V., Chemnitz
Förderverein Jugendbegegnung in Theresienstadt e.V.
Das Zusammenleben e.V.
Martin Oehmichen, Bündnis 90/Die GRÜNEN Radebeul, Sprecher Ortsverband

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„Wohnungen statt Heime!“ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/29/wohnungen-statt-heime/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/29/wohnungen-statt-heime/#comments Fri, 29 Jun 2012 14:43:19 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/29/wohnungen-statt-heime/ Demonstration für dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden in Dresden

DD

Am 21.06. haben in Dresden etwa 200 Menschen für die dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden demonstriert. Sie forderten den Stopp der menschenverachtenden Abschiebepraxis und für eine bundesweite Aufhebung der so genannten Residenzpflicht.
Mit einer langen Route vom Jorge-Gomondai-Platz, über das Kulturrathaus, in dem die Stadtratssitzung zeitgleich statt fand, über den Goldenen Reiter, vorbei an der Altmarktgalerie bis zum Dr. Külz Ring erzeugten sie so viel Aufmerksamkeit. Die Teilnehmer_innen der Demonstration waren hoch motiviert und forderten mit lauten Sprechchören, Flugblättern und auf Transparenten statt einer Heimunterbringung ein menschenwürdiges Leben in Wohnungen, um Privatsphäre zu sichern und die oft traumatisierten Flüchtlinge nicht der ständigen Kontrolle durch die Heimleitung und den psychischen Belastungen in den oftmals mehrfach belegten Zimmern auszusetzen. An allen Zwischenstopps wurden Redebeiträge verlesen, u.a. vor dem Kulturrathaus die Stellungnahme eines Asylsuchenden aus Langburkersdorf zu seiner Lebenssituation im Heim, vor dem Goldenen Reiter eine Situationsbeschreibung der Leipziger Initiative menschen.würdig zum Engagement für dezentrale Unterbringung in der Messestadt und am Ende der Demonstration gaben wir als AG Asylsuchende eine Darstellung der Situation in Pirna und Umgebung, der Situation in Langburkersdorf seit dem Brand und der aktuellen dezentralen Unterbringung im Landkreis.

Organisiert wurde die Demonstration vom Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) aus Dresden, an dem sich verschiedene Gruppen und Einzelpersonen beteiligen. Das Netzwerk hatte sich dieses Jahr in Reaktion auf die Inbetriebnahme des 6. Dresdner Heims für Asylsuchende gegründet. Seit Wochen organisiert NAMF immer wieder Proteste am Rand der Stadtratssitzungen, um die Stadtabgeordneten und die Verwaltung zu einer Öffnung ihrer Unterbringungspolitik zu bewegen. Am 30.September 2010 wurde zwar vom Dresdner Stadtrat entschieden, zumindest Familien mit Kind dezentral unterzubringen. Aber immer noch wohnen zu viele Familien in den Heimen und allen anderen Asylsuchenden ist das Leben in einer Wohnung verwehrt. Warum? ZAHLEN?
Auch die Presse berichtete bis jetzt recht wohlwollend über die Forderungen zur dezentralen Unterbringung, eine grundlegende Änderung der Stadtpolitik ist aber leider noch nicht in Sicht. Dabei ist nach dem Heim-TÜV des Sächsischen Ausländerbeauftragen Martin Gillo (CDU) nur eins der bis dahin fünf Dresdner Heime im grünen, also positiven Bereich. Über die anderen trifft sogar er Aussagen wie „Das Heim ist zwar von außen frisch gestrichen, erscheint von innen aber heruntergekommen und abgewohnt. Die Menschen wohnen teilweise in Durchgangszimmern, die ihnen keine Möglichkeit auf Privatssphäre geben.“ (über das Heim Dresden-Altstadt). Schon die Kampagne gegen Ausgrenzung von AsylbewerberInnen hatte 2008 mit der Dokumentation der Zustände in städtischen Heimen begonnen (http://www.gegen-ausgrenzung.de/a_heimfotos.php). Die Bilder zeigen kaputte Fenster, schimmelnde Bäder und absurde Heimregeln, die kein menschenwürdiges Leben schon gar nicht für erwachsene Personen oder auch Kinder ermöglichen.
Für uns gibt es nur eine Lösung: dezentrale Unterbringung jetzt, ein Ende der Residenzpflicht und eine Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Um die dezentrale Unterbringung in Pirna und in Sachsen dauerhaft zu etablieren, ist ein Politikwechsel notwendig. Die Oppositionsparteien sind schon auf einem guten Weg, die regierende CDU hängt noch stark in alten Mustern fest. Wir als Zivilgesellschaft müssen da klare Forderungen stellen und für Flüchtlinge Partei ergreifen.

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Dresdener CDU greift voll daneben! http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/27/dresdener-cdu-greift-voll-daneben/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/27/dresdener-cdu-greift-voll-daneben/#comments Wed, 27 Jun 2012 05:24:43 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/27/dresdener-cdu-greift-voll-daneben/ Pressemitteilung des Kulturbüro Sachsen e.V. vom 26.06.2012

Statement des Dresdner CDU-Fraktionsvorsitzenden löst Entsetzen und Unverständnis aus
„Netz der Schande“-Äußerung: Schlag ins Gesicht der Opfer rassistischer Gewalt und ihrer Familien

Laut einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 25.6.2012 äußerte sich der Fraktionschef der CDU im Dresdner Stadtrat Georg Böhme-Korn zum Antrag der Grünen zur Umbenennung einer Straße in Guernica-Straße. Dem Pressebericht zufolge soll er gesagt haben, dass dies eine bewusste Strategie sei, um „Dresden mit einem Netz der Schande zu überziehen“. Laut Böhme-Korn habe dies mit dem Jorge-Gomondai-Platz begonnen und wäre mit Marwa El-Sherbini fortgesetzt worden.

Das Kulturbüro Sachsen e.V., dass sich seit über 10 Jahren in Sachsen gegen Neonazismus, Rassismus, Menschenfeindlichkeit und für eine demokratische Zivilgesellschaft engagiert, reagiert auf die Äußerungen des CDU-Fraktionschefs mit Entsetzen.

Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen e.V., sagt dazu: „Unabhängig davon, wie man zum Antrag der Grünen steht: Die Erinnerung an die Todesopfer rassistischer und islamfeindlicher Gewalt als ein ‚Netz der Schande‘ zu bezeichnen, ist ein Schlag in die Gesichter der Opfer und ihrer Familien.“ Und weiter betont sie: „Für diese Äußerung kann sich Herr Böhme-Korn des Beifalls der NPD gewiss sein. Was er als CDU – Fraktionsvorsitzeder und als Bürger dieser Stadt hier äußert, ist unverzeihlich. Ich erwarte eine klare, öffentliche Distanzierung der CDU-Fraktion von dieser Äußerung sowie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Zudem ist eine Entschuldigung von Herrn Böhme-Korn bei den Familien von George Gomodai und Marwa El-Sherbini unumgänglich. Herr Böhme-Korn konterkariert darüber hinaus die Bemühungen zahlreicher Menschen und Initiativen in der Stadt, die sich ernsthaft mit dem neonazistischen, rassistischen und islamfeindlichen Problem in Dresden auseinandersetzen.“

Jorge Gomondai war im April 1991 in Dresden von Neonazis aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen worden und seinen Verletzungen erlegen. Seit 2007 gibt es am Tatort in Dresden einen Jorge-Gomondai-Platz zur Erinnerung an ihn.
Marwa El-Sherbini wurde am 01. Juli 2009 Opfer eines islamfeindlichen Täters, der sie vor den Augen ihres dreijährigen Kindes im Dresdner Landgericht erstach. Mehrere Initiativen bemühen sich um die Umbenennung des Platzes vor dem Dresdner Landgericht in Marwa El-Sherbini-Platz, um einen dauerhaften Erinnerungsort zu schaffen.

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Thüringens Toleranz? http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/22/thueringens-toleranz/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/22/thueringens-toleranz/#comments Fri, 22 Jun 2012 10:02:28 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/22/thueringens-toleranz/ Presse: 20.06.2012

Asylbewerber stopfen Haushaltslöcher
Thüringer Landkreise verdienen an Flüchtlingen

Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit, ob die Leistungen für Asylbewerber noch ausreichen. Der Satz – 225 Euro für einen Erwachsenen – hat sich seit 20 Jahren nicht verändert. MDR-Recherchen ergaben nun, dass in Thüringen vier Kreise selbst von dieser geringen Summe noch Gelder abgezweigt und für andere Zwecke ausgegeben haben. Allein der Wartburgkreis „verdiente“ 2004 bis 2007 rund 850.000 Euro. Vier Landkreise in Thüringen haben jahrelang für Asylbewerber gedachte Landesmittel zweckentfremdet. Nach Recherchen des MDR wurden insgesamt mehr als eine Million Euro abgezweigt, die eigentlich zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen gedacht waren.

Ein extremes Beispiel ist der Wartburgkreis, der mit seinem einzigen Asylbewerberheim in Gerstungen rund 850.000 Euro Gewinn erzielte. Begünstigt wurden die finanziellen Mauscheleien durch unklare Vorgaben. Die Thüringer Landesregierung zahlt für die Unterbringung und Versorgung ausländischer Flüchtlinge Pauschalen an die Landkreise und kreisfreien Städte. Dabei wird den Kommunen freie Hand gelassen bei der Verwendung der Gelder. Überschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Quelle und mehr: http://www.mdr.de/thueringen/asylbewerber104.html

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Sachsens Toleranz?! http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/01/sachsens-toleranz/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/01/sachsens-toleranz/#comments Fri, 01 Jun 2012 12:09:24 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/06/01/sachsens-toleranz/ Presse: 25.05.2012
BürgerInnen gegen neue Unterkünfte für Asylsuchende in Leipzig

Seit geraumer Zeit machen AnwohnerInnen in Leipzig-Wahren und Portitz gegen die Errichtung von Unterkünften für Asylsuchende in ihren Vierteln mobil. Hintergrund ist ein von der Stadt Leipzig Anfang Mai vorgestelltes Unterbringungs- und Betreuungskonzept für Flüchtlinge. Mehr unter: http://www.linke-bueros.de/text.php?textID=7418&naviID=451

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Wir machen Theater! http://asylsuchende.blogsport.de/2012/05/15/wir-machen-theater/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/05/15/wir-machen-theater/#comments Tue, 15 May 2012 19:25:28 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/05/15/wir-machen-theater/ Theateraufführung im Hanno: Deutschland erfindet sich neu

Theater1

Am Donnerstag, den 24.Mai 2012 um 20 Uhr wird in der Klein(e)kunstbühne im Jugendhaus Hanno eine Theateraufführung mit dem Titel „Deutschland erfindet sich neu – ein Integrationstraining für Deutsche“ gezeigt.

Für das Projekt, das unmittelbar anknüpft an das Buch von Hilal Sezgin „Manifest der Vielen“ hat Theaterpädagoge Frank Hohl in Dresden seit Sommer 2011 theaterbegeisterte junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesucht. Um das Miteinander leben in Deutschland sollte es gehen und Lust auf Shakespeare sollten sie haben, denn „die größte Liebesgeschichte der Welt“, Shakespeares „Romeo und Julia“, sollte zum Spiegelbild für gegenwärtige Lebenserfahrungen und Lebensprobleme werden.

Die jungen Leute waren schnell gefunden. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Kennenlernens und erster gemeinsamer Improvisationen war allen klar: Eine eigene tragische Liebesgeschichte hat jeder schon erlebt. Shakespeares Drama aber birgt Fragen, die über das Persönliche hinausgehen, zum Beispiel nach Geschlechterrollen oder sozialen Verhaltensmustern. Das wollten sie nun untersuchen.

Die Aufführung zeigt das Ergebnis: eine Szenenfolge, die darstellt, wie die Spieler mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sich miteinander zu verständigen suchen und dabei lustvoll unterschiedlichste Haltungen durchspielen.

Beteiligt sind:
Ana Deassis, Anastazja Zydor, Beate Herrmann, Dani Böhme, Djoudi Benhacine, Jörg Landgraf , Katrin Wiedemann, Peter Wöckel, Sarah Osman und Yasemin Selcuk.
Dramaturgische Beratung: Kerstin Behrens
Ausstattung: Rita Richter
Leitung: Frank Hohl

Die interkulturelle Debatte wurde unvermittelt Theater, welche inzwischen mehrfach in Dresden erfolgreich zur Aufführung kam.

Veranstaltet wird die Theateraufführung von der Arbeitsgemeinschaft Asylsuchende Sächsische Schweiz in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Pirna.

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Solidarität http://asylsuchende.blogsport.de/2012/04/16/solidaritaet/ http://asylsuchende.blogsport.de/2012/04/16/solidaritaet/#comments Mon, 16 Apr 2012 16:24:03 +0000 Administrator Allgemein http://asylsuchende.blogsport.de/2012/04/16/solidaritaet/ Besorgnis bereitet die Situation vieler Flüchtlinge in Deutschland. Mitgliedern der „Internationalen Union der AnarchistInnen“ wendeten sich nun an Konsulate und Botschaften Deutschlands. In Würzburg suchen 10 iranische Flüchtlinge Schutz vor politischer Verfolgung. „Manche von ihnen waren Beamte, manche Hochschuldozenten, manche waren Aktivisten der Iranischen Arbeiterpartei.“ erklären die Aktivist_innen. Wir fordern Solidarität mit den Betroffenen und ihren Unterstützer_innen. Mehr Infos unter: http://gustreik.blogsport.eu

Unterstützung benötigen auch weiterhin Sinti und Roma. Seit Langem ist ein zunehmender Antiziganismus zu verzeichnen. Nach dem Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter beschuldigten die Ermittlungsbehörden pauschal „Sinti und Roma“. Dazu erklärte der Vorsitzende des Zentralrat der Sinti und Roma ROMANI ROSE, dass damit eine Minderheit unter Generalverdacht gestellt wurde. Heute ist bekannt, dass die Ermordung auf das Konto der Nazi-Gruppe „NSU“ ging. Antiziganistische Vorurteile und Schmähungen sind tief verwurzelt, wie ein aktuelles Beispiel aus einer Schweizer Zeitung zeigt:

Wochenzeitung

Mehr Infos unter: http://antizig.blogsport.de/

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